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Infrastruktur

Vernetzte Komponenten

Was Geräte im Wohnumfeld miteinander verbindet: Funkstandards, Bussysteme und Gateways im Überblick.

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Vernetztes Raumbediengerät an der Wand
Vernetzte Bediengeräte fassen Funktionen mehrerer Komponenten zusammen. Quelle: Wikimedia Commons.

Damit Licht-, Heizungs- und Sensorkomponenten zusammenarbeiten, brauchen sie eine gemeinsame Sprache. Im Wohnumfeld haben sich mehrere Funkstandards und das Bussystem KNX etabliert. Gateways verbinden Welten, die sich technisch unterscheiden.

Funkstandards

Zigbee und Z-Wave sind verbreitete Funkstandards für die Hausautomatisierung. Beide bilden Funknetze, in denen Geräte Signale weiterreichen können. Bluetooth wird oft für nahe Verbindungen genutzt, WLAN für Komponenten, die direkt am Router hängen. Der herstellerübergreifende Standard Matter ist angetreten, die Zusammenarbeit zwischen Systemen zu vereinfachen.

Bussysteme

KNX ist ein verdrahtetes Bussystem und als Norm EN 50090 international geführt. Komponenten verschiedener Hersteller können zusammenarbeiten, was bei langfristiger Planung ein Vorteil ist. Im Gegenzug erfordert KNX eine eigene Verkabelung und Projektierung.

Gateways

Ein Gateway übersetzt zwischen Standards, etwa zwischen einem Zigbee-Funknetz und dem heimischen IP-Netz. Damit lassen sich Geräte unterschiedlicher Herkunft unter einer Oberfläche zusammenführen. Zu prüfen ist, welche Geräte ein Gateway tatsächlich unterstützt.

Funk

  • einfache Nachrüstung
  • keine neue Verkabelung
  • abhängig von Reichweite und Funkumgebung

Bus

  • stabile, verdrahtete Verbindung
  • herstellerübergreifend (KNX)
  • höherer Installationsaufwand
Sicherheit: Vernetzte Geräte sollten aktuelle Updates erhalten und in ein abgesichertes Heimnetz eingebunden sein. Hinweise dazu veröffentlicht das BSI.

Weiterführend: Lichtsteuerung und Heizungssteuerung.

Öffentliche Quelle zur Sicherheit: BSI.